SSD steht für “Solid-State-Drive” läutet die nächste Generation Technologie für Festplatten ein. Da sie über keine beweglichen Teile verfügen sind die Disks sehr robust und verfügen über außerordentlichgeringe Zugriffszeiten. Ihre Speicherkapazität folgt dabei einem vielfachen eines Bits zb: 64GB, 128GB, 256GB, 512GB (entspricht einer realen Größe von 60GB, 120GB, 240GB und 480GB SSD Festplatten).
Die neueste Generation von Festplatten setzt auf eine völlig andere Technik als herkömmliche Laufwerke. Während in den altbekannten Festplatten, den HDDs mehrere Scheiben rotieren und von einem Lesekopf abgetastete werden, beinhalten die neuen SSDs keine beweglichen Teile mehr.
SSD steht für Solid State Drive, zu Deutsch Festkörperlaufwerk. Diese neuen Speichermedien setzen nicht mehr auf rotierende Scheiben sondern auf Flash-Speicher. Diese, aus USB-Sticks und SD-Karten bekannte Speichertechnik verwendet keine mechanischen Teile. Dadurch ist sie robuster und weniger anfällig gegen Bewegungen und Stöße. Während ein kräftiger Stoß im laufenden Betrieb eine herkömmliche Festplatte zerstören konnte, sind SSDs gegen eine solche Behandlung unempfindlich. Durch diese Vorteile eignen sie sich natürlich besonders für den Einsatz in mobilee Gerätee, wie zum Beispiel Laptops oder Tablet-PCs.
Weitere Vorteile, die das neue Speichermedium auch für die Verwendung in Heimrechnern und Servern interessant machen, sind die sehr guten Zugriffszeiten, die nicht vorhandene Geräuschentwicklung und ein geringerer Energieverbrauch.
SSDs lassen sich auch in älteren Geräten einsetzen, da sie die gleichen Anschlüsse verwenden wie herkömmliche Festplatten. Der Markt bietet sogar Modelle mit dem mittlerweile vom schnelleren Serial-ATA abgelösten IDE-Anschluss. Die Formfaktoren sind ebenfalls gleich geblieben. Es gibt SSD Festplatten in den üblichen Größen von 1,8 Zoll, 2,5 Zoll und 3,5 Zoll. So lassen sie sich Problemlos auch in ältere Subnotebooks einbauen, die so noch mobiler werden.
Natürlich haben auch SSD Festplatten einige Nachteile. Der größte Negativpunkt ist im Moment zwefeillos der Preis. Er liegt pro Gigabyte sehr viel höher als bei herkömmlichen Festplatten. Eine SSD mit einer für Archivierung sinnvollen Speicherkapazität liegt preislich auf dem Niveau eines Kleinwagens. Aus diesem Grund eignen sich die neuen Festplatten derzeit hauptsächlich als System- und Programmpartitionen. Aufgrund der besseren Zugriffszeiten kann ein Betriebssystem beziehungsweise ein Programm schneller auf seine Ressourcen zugreifen und somit schneller geladen werden.
Ein weiterer Nachteil ist, zumindest in der Theorie die begrenzte Lebensdauer von SSDs. Veranschlagt werden bei der MLC-Technik etwa 10 000 Schreibvorgänge und bei der SLC-Technik etwa 100 000 pro Speicherzelle. Dementsprechend teurer sind SLC-SSDs. In der Praxis haben Tests jedoch gezeigt, das die Speicherzellen sehr viel mehr Schreibvorgänge aushalten. Aufgrund des hohen Preises sind einige Festplattenhersteller mittlerweile dazu übergegangen die derzeitigen Preisvorteiler herkömmlicher HDDs mit dem Leistungsgewinn von SSDs zu kombinieren. Die daraus entstandenen Hybridplatten bieten einen großen Zwischenspeicher und ausreichend Platz für ein umfangreiches Dateiarchiv. Sie sind ein solider Kompromiss aus den Vorteilen beider Techniken. Sie eignen sich um den Zeitraum zu überbrücken, bis SSDs im großen Maße günstig zur Verfügung stehen.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass SSDs derzeit hauptsächlich als Systempartition, nicht aber als Datenspeicher verwendet werden sollten. Durch eine Aufrüstung mit einer SSD lässt sich die Geschwindigkeit eines Computers erheblich steigern. Jedoch ist zu beachten, das eine Windowsinstallation nicht einfach von einer HDD auf eine SSD kopiert werden kann, da Windows bei der Installation auf einer SSD besondere Einstellungen zwecks erhöhter Kompatibilität vornimmt.



