Technische Daten
Kapazität: 60-240GBMax Read: 285MB/s
Max Write: 275MB/s
MaxIOPS (4k): 14000
Interface: SATA2 (3Gb/s)
Formfaktor: 2,5"
Modelle & Preise:
Patriot Memory ist ein amerikanischer Speicherspezialist, der mit der Inferno Serie das eigene SSD-Portfolio ergänzt hat. Die Zielgruppe des Herstellers sind Menschen mit gehobenen Ansprüchen. Zwei auf dem Markt befindliche Geräte unterscheiden sich nur hinsichtlich ihrer Speicherkapazität (100GByte und 200GByte). Mittels einer SATA Schnittstelle (maximal 3GBit/s wird das Inferno an das System angeschlossen. Der Datentransfer geschieht aus der Kombination von Sandforce SF-1222-Controller und MLC NAND-Flash-Speicherchips sehr zuverlässig.
Patriot selbst gibt eine Leserate von 285Mbyte/s an, die Schreibgeschwindigkeit soll 275MByte/s betragen. Die Lebensdauer des Speichermediums wird erhöht durch die Verwendung von Wear-Leveling, Dura-Write und die Unterstützung des TRIM-Befehls. Stolz ist trotz der überragenden technischen Veranlagungen der Preis. Die 100 GByte Version soll 359 €, die 200GByte Platte 649 € kosten. Für diese hohen Preise mögen auch Wechselkursschwankungen verantwortlich sein.
Weiterhin bietet der Hersteller eine Garantieleistung von 5 Jahren. Bei der Patriot Inferno SSD Series handelt es sich um einen 2,5″ großen SSD Speicher. Laut Computer BILD wird die Leistung noch variantenreicher, denn neu auf dem Markt sind: 60, 120, 240 GB, die das Sortiment ergänzen und erweitern.
Die SSDs von Inferno bestehen aus Multizellen Speicherchips und eignen sich für alle Windows Betriebssysteme ab Windows 2000, aber auch für Linux und Mac OS X. Die Preisangaben von Computer BILD weichen von denen der bisherigen SSDs ab. So erhält man die kleinste SSD Platte für 165 €, während die teuerste bei 589 € liegt.
Für Desktop PCs ist ein Adapter erhältlich. Nutzer haben die erstmals 2010 auf der CEBIT vorgestellte Speicher SSD in ihrer Funktion und Qualität in die Nähe der OCZs Vertex 2 gerückt, die ebenfalls einen Standfort Chip verwendet.
Erwirbt man die SSD über das Internet, erhält man eine SSD, die in eine Kunststoffbox eingelegt ist, die ihrerseits noch einmal verschweißt ist. Dazu kommt das Handbuch und weiteres Zubehör. Das Material ist relativ edel, gebürstetes Aluminium oder Edelstahl; auf der Deckseite ist ein spezieller Rotton typisch. Die Anschlüsse sind wie bei einer normalen Festplatte feinmal für die Stromversorgung und ein zweiter für den SATA Stecker. Der in der Lieferung enthaltene Adapter kann mittels der 2×4 mitgelieferten Schrauben an einer Metallplatte befestigt werden. Die Metallplatte ist in schwarz gehalten und trägt den Firmennamen.
FAZIT: Man kann diese SSD als wahrhaft gelungen betrachten. Optisch ist sie anspruchsvoll und hat eine rundum gelungene Performance. Als leere Platte oder Speicherplatte in einem Betriebssystem sieht man in den Benchmarks nur geringe Abweichungen. Selbst der Start von Windows ist für die Platte ein Kinderspiel, bei dem sie alle anderen Festplatten weit hinter sich lässt.


